Messensee studierte von 1955 bis 1960 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Sergius Pauser. Er lebt und arbeitet in Wien und gehörte der Wiener Secession von 1973 bis 2000 an. Jürgen Messensee, 1936 in Wien geboren, zählt zu den führenden Protagonisten seiner Generation und nimmt einen fixen Platz im Kontext der Malerei und Zeichnung in Österreich ein. Stets ist die Natur sein Vorbild, vor allem die menschliche Figur, die der Künstler in eine zeichenhafte Form mit deutlicher Tendenz zur expressiven Geste auflöst. Es sind verschlüsselte Naturaneignungen, die sich als Schwimmerinnen, Katamarane, Münder manifestieren. In den letzten Jahren erweitert er Zeichnung und Malerei durch das reproduktive Verfahren des Jetprints, indem Messensee seine vorhandenen Zeichnungen stark vergrößert und auf diese Vorlagen wiederum malt. Dabei geht es ihm um Verschiebungen und Manipulationen der Wahrnehmung: was ist real und was ist Fiktion.

2008 - Metrowomen, E-Halle, Basel, CH  
2007 - Jets, Drawings & Video  
2007 - Karl & Faber, München, D  
2006 - Messensee – ZOOM, Essl Museum, Klosterneuburg, A  
2006 - Mel Contemporary, Wien, A  
2002 - Kunsthalle Nexus, Saalfelden, A  
2000 - Messensee  
1998 - Staatliche Museen Kassel, Kassel, D  
1997 - Bawag Foundation, Wien, A  
1994 - Galerie Heike Curtze, Wien, A  
1993 - Messensee – Infantinnen – Vélasquez, Kunsthistorisches Museum, Wien, A  
1992 - Kunstverein Kärnten, Klagenfurt, A  
1992 - Galerie Georg Nothelfer, Berlin, D  
1990 - Graphische Sammlung Albertina, Wien, A  
1989 - Rupertinum Salzburg, A  
1987 - Wiener Secession, Wien, A  
1987 - Galerie Lavignes-Bastille, Paris, F  
1985 - Galerie Sigma, Bregenz, A  
1981 - Neue Galerie der Stadt Linz - Wolfgang Gurlitt - Museum, Linz, A  
1981 - Galerie Gabriel, Wien, A  
1978 - NÖ Art Galerie, Wien, A  
1978 - Galerie Marbach, Bern, CH  
1973 - XII. Biennale São Paulo, BR  
Neue Galerie Wien, Wien, A  
1968 - Galerie Würthle, Wien, A